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Unser Programm zur Kommunalwahl

Liebe Wolfsburger*innen,

am Sonntag, dem 13. September 2026, ist Kommunalwahl: Wir alle bestimmen gemeinsam über die Zusammensetzung des Rates der Stadt und der Ortsräte und wählen eine*n neue*n Oberbürgermeister*in.

Keine andere Wahl ist so nah an unserem alltäglichen Leben. Viele Probleme werden durch die Bundespolitik verursacht. Dennoch können wir mit der Kommunalpolitik die Stadt so gestalten, dass alle, die hier wohnen, die bestmöglichen Bedingungen für ein gutes Leben und Zusammenleben haben - unabhängig von Einkommen, Herkunft, Geschlecht, Alter, familiärer Situation, Bildungsstand, Hautfarbe oder sexueller Orientierung.

Wir treten an, um Wolfsburg gerechter, sozialer und zukunftsfähig zu machen. Wir machen Politik, die sich konsequent für die Interessen der Menschen einsetzt. Wir hören zu, wir fragen nach und suchen gemeinsam nach Lösungen.

Wir setzen uns ein für:

Kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau ausbauen, die Neuland stärken, bei Vergaben soziale und gemeinschaftliche Wohnkonzepte fördern. Barrierefreiheit durchsetzen und Leerstand bekämpfen.

Gebührenfreie KiTas. Finanzierung für Schulen, VHS, Bibliotheken, kulturelle Bildung, Jugendzentren, Schulsozialarbeit und kostengünstige Ferienangebote sichern. Queere Jugendarbeit, Kinderschutz und niedrigschwellige Familienberatung ausbauen.

Das städtische Klinikum bewahren und kommunale Gesundheitszentren fördern. Gute Pflege, psychische Gesundheit, Geburtshilfe und Suchthilfe solidarisch stärken.

Wolfsburgs industrielle Stärke sozial-ökologisch weiterentwickeln: Transformation gemeinsam mit Beschäftigten, Betriebsräten und Gewerkschaften gestalten. Faire Vergaben durchsetzen und Zukunftsbranchen stärker fördern.

Lücken im ÖPNV schließen und direkte Verbindungen zwischen Stadt- und Ortsteilen schaffen. Sichere Rad- und Fußwege sowie Car- und Bikesharing ausbauen. Mehr Stadtgrün und Aufenthaltsqualität, Hitzeschutz, kostenlose Begegnungsorte und kulturelle Angebote schaffen.

Jugendvertretungen stärken, barrierefreie Beteiligung ermöglichen und Ergebnisse von Bürger*innenbeteiligung tatsächlich umsetzen. Feminismus, Queerpolitik, Antirassismus, Erinnerungskultur und zivile, friedliche Entwicklung fördern – gegen Ausgrenzung, Rechtsruck und Militarisierung.Kommunalpolitik bedeutet für uns: zuhören, Probleme anpacken und gemeinsam Lösungen entwickeln. Wir wollen eine Stadt, die ihre starken sozialen Strukturen schützt und ausbaut.

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